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Wochenendtour in den Norden des Schwarzwalds Gegen 10.00 Uhr trafen wir uns bei Heike und Uwe, tranken frischen Kaffee und aßen leckeren Kuchen. Derart gestärkt war die recht kühle Anfahrt schnell vergessen. Bei inzwischen strahlendem Sonnenschein ging es über Pirmasens und Dahn nach Weissenburg im Elsass. Über kleine Sträßchen fuhren wir zur Rheinfähre zwischen Seltz (F) und Plittersdorf (D). Bei sehr sommerlichem Wetter mußten wir eine Weile warten bis wir einschiffen durften. Leider paßten nur acht Autos auf die Fähre, was für Karlheinz warten bedeutete, da sich ein Auto zwischen uns gedrängt hatte. Die Wartezeit nutzten wir für eine kleine Brotzeit. Durch die Rheinebene erreichten wir bald Marxzell, wo wir das liebevolle aber leicht chaotische Fahrzeugmuseum der Fam. Reichert besichtigten. Für einige war die Masse an Gesammeltem so überwältigend, dass sie gegenüber im Café eine Pause einlegen mußten. Über Bad Herrenalb fahrend und auf den Spuren der Tour de France, die nur wenige Stunden vor uns fuhr, erreichten wir am Abend unser Etappenziel Enzklösterle. Dort nächtigten wir im Hotel Hirsch nachdem wir den Tag mit einem tollen Abendessen ausklingen ließen. Am Sonntag fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück und bei bewölktem Wetter über Klosterreichenbach, Baiersbronn und Freudenstadt zur Schwarzwaldhochstraße. Erster Halt war der Schliffkopf, dem Orkantief Lothar vor Jahren mächtig zugesetzt hat. Der sogenannte Lotharpfad zeigte uns sehr eindringlich, welche Kraft hier gewütet hat. Dieses der Natur überlassene Gebiet zeigt noch die alten Wunden, aber auch schon viel neue Vegetation, die sich durch das Chaos kämpft. Wenige Kilometer und eine Regenschauer weiter liegt der Mummelsee. Hier legten wir eine kleine Mittagsrast ein. Einige umwanderten den See, der bei diesigem Wetter sehr düster ausschaute und so garnicht das Postkartenidyll zeigt. Weiter ging es Richtung Baden-Baden. Am Ortseingang mußten wir eine kleine Zwangspause einlegen, da der B von Karlheinz streikte. Wir Männer konnten uns beim Fehlersuchen und -beheben austoben, die Mädels nahmen es gelassen und legten ein Schwätzchen ein. Nach einer knappen Stunde war alles in Ordnung. Durch das Elsass kamen wir bei inzwischen wieder sonnigem Wetter zügig Richtung Heimat. In Pirmasens legten wir auf dem Beckenhof eine abschließende Rast ein, um uns für die letzten Kilometer zu stärken. Mir, und ich denke ich spreche für alle, hat es sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht. Ein herzliches Dankeschön an Heike und Uwe, die eine wrklich tolle Fahrt organisiert haben. Ich freue mich schon auf ihre nächst Tour. (Michael)
(Bilder : Fotografie Seeber) |
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