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Chinesen-Rallye der Oldtimer Freunde Kirkel-Limbach Bei leichtem Regen machen Evi und ich uns auf den Weg nach Kirkel. Da wir mal wieder viel zu spät sind, geht es recht zügig über die Autobahn. In Kirkel sind wir natürlich die letzten. Fabiola, Andreas, Bianca mit Freundin, Alexandra, Alexander und Christopher mit Freund sind schon da. Leider sind das auch schon alle und somit haben wir nur fünf Autos. Das wir ganz schön eng den Mannschaftspokal zu holen. Nachdem wir uns eingeschrieben und gestärkt haben, machen wir das Verdeck runter, denn es klart auf. Nach und nach werden die Fahrzeuge auf die Strecke geschickt. Wir wollen alle zusammenfahren und warten deshalb draußen, bis alle von uns gestartet sind. Nachdem wir direkt am Anfang falsch abbiegen, läuft es anschließend reibungslos. An der ersten Durchfahrtskontrolle müssen wir einen Tennisball an einer Schnur aus der Entfernung so einstellen, dass er genau auf Höhe des rechten Kotflügels ist. Die meisten schaffen das so einigermaßen. Als Belohnung für das lange Warten gibt es einen Rohesser mit Weck. Um die Weißwurst mit Brezel zu bekommen, muss jeder Teilnehmer erst drei Aufgaben an der zweiten Station lösen. Es soll erkannt werden in welche Richtung das Gewinde einer Felgenmutter dreht, wie alt ein Reifen ist und wie schwer ein Kolben sein soll. Ich glaube so viele Strafpunkte wie hier, gab es auf der ganzen Tour sonst nicht. Die Schätzungen für das Gewicht gingen um mehrere Kilo auseinander. Glücksspieler haben bei der dritten Aufgabe klare Vorteile. Es muss nämlich gewürfelt werden, dreimal mit fünf Würfeln. Wer unter 60 Punkten bleibt, bekommt entsprechend der Differenz Strafpunkte. Mit einer Flasche Rappsöl geht es zum Mittagessen mit Lyonerpfanne. Schon total übersättigt geht es weiter zum Rückwärts-Einparken. Zwischen zwei Bierzeltgarnituren sollte so mittig wie möglich eingeparkt werden. Die Differenz der Seitenabstände wurde mit Strafpunkten belohnt. Versüßt wurden diese aber mit Unmengen von Schaumküssen im Megaformat (Übelkeit mit eingeschlossen). Noch warte aber eine Aufgabe auf uns. Auf einem Parkplatz soll mit dem rechten Forderrad auf einer Markierung der Wagen soweit vorgefahren werden, dass das Hinterrad mittig auf der Markierung zum Stehen kommt. Viele von uns haben trotz guter Erklärung der Aufgabe die hintere Stoßstange über die Markierung gebracht. Naja, wir sind eben nicht perfekt. Wieder in Kirkel angekommen, stellen wir die Autos zur Prämierung durch die zahlreich anwesenden Zuschauer parat. Derweil treffen wir Freunde und Bekannte, auch einige Mitglieder denen das Wetter am Morgen nicht schön genug war. Immer noch ist nicht klar, wer die stärkste Mannschaft stellt. Bei der anschließenden Preisverleihung erfahren wir, dass wir immerhin den zweiten Platz von 20 Mannschaften gemacht haben. Alexander holt sogar den Pokal für die weiteste Anreise und wir haben noch viel zu lachen. Rundum war es ein sehr schöner und gelungener Tag, der uns allen viel Spaß bereitet hat. Gerne wollen wir im nächsten Jahr wieder kommen, wenn die Veranstaltung denn stattfindet. Wir hoffen alle darauf, dass Achim Günther noch einmal die Organisation übernimmt und wir den Mannschaftspokal gewinnen können. Also hoffen und beten bzw. Achim gut zureden. (Michael) |
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