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Technik

     

    Die Automarke MG entstand aus Modellen der Marke Morris unter Cecil Kimber, der 1924 auch das Oktagon entwarf. Es waren sehr einfache, leichte und dadurch auch für damalige Verhältnisse schnelle Fahrzeuge. Die Palette umfasste geschlossene und offene Modelle, wobei die offenen bevorzugt wurden. Das hat wahrscheinlich am Preis gelegen, denn damals waren leichte, offene Modelle preiswerter im Gegensatz zu heute.

    Die ersten Midgets kamen 1928 auf den Markt und schlugen sich tapfer bei Wettbewerben. Sehr oft gingen sie als Sieger hervor, was ihre Beliebtheit steigerte. Die nächsten Baureihen zwischen 1936 u. 1939 waren TA, TB, VA, SA u. WA. Der YA wurde gerade mit Ausbruch des 2. Weltkrieges fertig entwickelt und man stellte ihn dann 1947 der Öffentlichkeit vor. Er bildete auch die Grundlage für den MGA, der 1955 heraus kam.

    Die aller ersten MGB liefen 1962 vom Band. Der amerikanischen Markt, der sich für MG durch die GI’s wie von selbst öffnete, weil die Soldaten nach dem Krieg ihren kleinen Roadster mitnahmen, bekam dann die ersten fünfhundert MGB’s gebaut. Die Midgets dieser Zeit waren das exklusiveren Schwestermodelle des Austin Sprite, in der Epoche von Bitish Leyland und BMC. Der MGB wurde bis 1980 gebaut. Ab der zweiten Jahreshälfte 1974 mussten die Fahrzeuge alle mit den dicken amerikanischen Stoßstangen ausstattet sein, was nicht gerade eine gelungene Schönheitsoperation war.

    Auch in der Fertigungsqualität hat MG schon früh Maßstäbe gesetzt, was die vielen Vorkriegsfahrzeuge heute noch beweisen. In dieser Vorkriegszeit wurden ca. 27.000 Fahrzeuge gebaut. Der Boom begann für MG nach dem zweiten Weltkrieg und endete langsam 1980.

    Die Marke MG produzierte im Zeitraum 1923 bis 1996 (RV8) 1.372.313 Fahrzeuge. Danach wurde der Name in die Rover Group integriert, wo heute wieder attraktive MG Automobile produziert werden. Bis heute wurden insgesamt 1,5 Millionen Fahrzeuge hergestellt, was viele MG-Begeisterte sicher freuen wird und der eine oder andere wird dieser Marke wieder vertrauen.

    Die Ersatzteilversorgung der Fahrzeuge bis 1980 ist sehr gut und die Preisgestaltung der Teile ist so, dass auch Leute, die weniger begütert sind, sich aber helfen können, in den Genuss eines Oldtimers kommen können.

     

 

 

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